Preisfrage an alle Liebhaber des gepflegten Action-Rollenspiels/Hack & Slay: Wie viele Spiele dieses Genres wurden bisher als “der Diablo-Killer” angekündigt? Und wieviele haben dann auch letztlich das Versprechen gehalten? Die Antwort ist relativ einfach. Die Liste der Ankündigungen ist endlos, das Ergebnis mit Null dafür sehr ernüchternd, egal ob sie nun Sacred, Titan Quest, Dungeon Lords, Two Worlds, Dungeon Siege, Hellgate: London, Loki (…) hießen. Nicht alle diese Spiele waren schlecht, keinesfalls – einige boten nette Ideen, einige wirkten technisch deutlich moderner, einige hatten außergewöhnliche Settings und einige machten sogar durchaus Spaß, wenn man sie eigenständig betrachtete. Woran aber ausnahmslos alle scheiterten war der Versuch, das im Grunde extrem einfache Diablo-Prinzip so zu kopieren oder sogar neu zu definieren, das es schlicht in diesem Punkt den gleichen Spaß macht wie das große Vorbild. Die schnelle Action, die absolut süchtig machende Sammelsucht von Items, die einfache, aber effektive Charakterentwicklung – eben das, was Diable ausmacht: Actionreiches Metzeln zum puren Selbstzweck der Charakterverbesserung. Und wer hätte nun geglaubt, das nach den ganzen gescheiterten Versuchen selbst großer Entwickler ausgerechnet ein kleines Indy-Studio, das kaum jemand aus dem Mainstream-Spielebereich kennen dürfte und das aus kaum mehr als einer Hand fester Mitarbeiter besteht, genau dieses Ziel in vielen Punkten erreicht, in einigen sogar übertrifft? Und das nicht etwa in einem Triple-A – Titel, sondern in einem Budget-Titel für ca. 15 EUR, der gerade einmal (komplett installiert) ~800 MB auf die Platte bringt? Ich jedenfalls nicht. Und weil mich das Ergebnis derart überraschen konnte, gibt es jetzt den Test zu: Torchlight von Runic Games.
Diablo 1.5 + Diablo 2.5 = Torchlight – Ein Test
31. Oktober 2009Wird jetzt gerade ein neues Kapitel in der Wrestling-Geschichte geschrieben?
28. Oktober 2009TNA Wrestling nimmt Hulk Hogan unter Vertrag
Diese Meldung konnte man gestern in allen Medien, die sich auch nur irgendwie mit Wrestling beschäftigen und sogar in der US-Mainstream-Presse lesen. Wrestling-Foren platzten aus allen Nähten, TNA war zum ersten Mal überhaupt Trending-Topic bei Twitter, die TNA Homepage hatte mit der Last der Anfragen zeitweise schwer zu kämpfen. Wilde Diskussionen und Spekulationen schossen – und schießen immernoch – durch die Wrestling-Community. Vermehrt hört man auch die drei Buchstaben WCW wieder in Wrestlingdiskussionen. Sowohl als Pro- als auch als Kontra-Argument. Was ist nun also so “big” an dieser Ankündigung, das sie es schafft, die Wrestling-Welt Kopf stehen zu lassen? Warum erhitzt diese Sache so die Gemüter? Und warum ist Hulk Hogan – der größte Wrestling-Star aller Zeiten – eigentlich nur der halbe Jackpot? Hier ein paar Gedanken dazu.
(Kein) Test: Venetica – A Gothic 3 Tale
25. Oktober 2009Eigentlich, ja eigentlich… eigentlich sollte hier jetzt ein kleiner Test eines auf den ersten Blick vielversprechenden deutschen “Rollenspiels” stehen: Venetica von DECK13 Interactive, vertrieben von DTP.
Doch irgendwie kam alles anders. Aber beginnen wir am Anfang unserer kleinen Geschichte. Und wir beginnen diese Geschichte mit dem warnenden Gruselteil. Wer extrem hart im Nehmen ist und lieber wissen möchte, wie sich das Ganze denn nun so spielt, der kann gleich die zweite Hälfte dieses Artikels lesen.
Irgendwann, vor langer Zeit, fiel mir ein Preview zu Venetica in die Hände. Ich fand es interessant und beschloss das Spiel im Auge zu behalten. Gesagt, getan, vor kurzer Zeit wurde die Demo veröffentlicht. Diese meldet sich übrigens als Version 1.02 – diese Info bitte merken, sie wird später noch von Bedeutung sein. Als er also ein wenig freie Zeit hatte, lud der Rabe sich diese Demo herunter, installierte sie und begann zu spielen.